
Selbst hergestelltes Sauerkraut ist wirklich ein Superfood. Es enthält viele Vitamine, allen voran Vitamin C, und das sonst nur in Milch- und Fleischprodukten vorkommende wichtige Vitamin B12. Darüber hinaus entstehen durch die Fermentierung wertvolle Mikroorganismen (Probiotika), die sich positiv auf die Darmflora auswirken.
Sauerkraut selbst herzustellen ist wirklich einfach und zahlt sich aus, da die meisten gekauften Produkte pasteurisiert sind und dadurch viele positive Eigenschaften verlorengehen.
vegan, glutenfrei
Zutaten:
für 1 Glas (ca 250ml)
1 Krautkopf
1,5 TL Salz
1 TL Kümmel
Zubereitung:
Die oberste Schicht Kraut entfernen. Den Krautkopf vierteln, den Strunk entfernen und dann entweder mit einer Krauthobel hobeln, oder mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Salz und Kümmel hinzufügen und ca 20 Minuten stehen lassen (das Salz bewirkt dann, dass Flüssigkeit austritt).
Mit dem Stiel eines Kochlöffels gut stampfen, bis noch mehr Flüssigkeit austritt. In ein großes Gefäß füllen, und mit einem etwas kleineren Gefäß (zB einem mit Wasser gefüllten Marmeladenglas) beschweren. Es ist hier wichtig, dass das Kraut vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist, und so fest gepresst ist, dass zwischen den Krautstücken keine Zwischenräume bleiben, sonst schimmelt es. Sollte zu wenig Flüssigkeit da sein, muss das Kraut länger gestampft werden.
Mit einem Tuch bedecken (es muss Luft dazukommen können!) und einfach bei Raumtemperatur stehen lassen. Nach zwei bis 5 Tagen sieht man kleine Bläschen im Sauerkraut aufsteigen – dann ist es fertig! Wie lange es dauert, variiert sehr stark von der Jahreszeit, bzw der Raumtemperatur. Wenn es richtig heiß ist, muss das Sauerkraut jeden Tag kontrolliert werden – letzten Sommer war ein von mir hergestelltes Sauerkraut bereits nach 24 Stunden fertig. Wenn es zu lange bei Raumtemperatur steht, kann es schlecht werden (keine Sorge, das schmeckt, bzw riecht man ziemlich eindeutig).
Das fertige Sauerkraut in den Kühlschrank stellen und genießen! Es hält sich mehrere Wochen.
